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28.03.2026

Exkursion ins Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit am 19.4.2026

Bunt statt braun Biesenthal lädt erneut zu einer gemeinsamen Exkursion in eine NS-Gedenkstätte ein; diesmal besuchen wir das ehemalige Lager und heutige „Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit“ in Schöneweide.

Schätzungsweise 26 Millionen Menschen wurden während des Zweiten Weltkriegs durch das NS-Regime verschleppt und ausgebeutet. Das Dokumentations­zentrum NS-Zwangs­arbeit informiert über die Geschichte und Dimension der NS-Zwangs­arbeit und macht das Schicksal dieser Erwachsenen und Kinder sichtbar. Die ehemaligen Unterkunfts­baracken auf dem Gelände des einzigen fast vollständig erhaltenen Zwangs­arbeits­lagers aus der NS-Zeit – allein in Berlin befanden sich etwa 3000 Lager für Zwangs­arbeitende – dienen heute als Ausstellungs- und Veranstaltungs­orte.

Im Rahmen einer Führung mit Merle werden wir die noch quasi im Original­zustand zu besichtigende Baracke 13, die Dauer­ausstellung sowie die aktuelle Sonder­ausstellung „Trotzdem da!“ zum Schicksal von Kindern aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegs­gefangenen oder Zwangs­arbeiter*innen besuchen.

Abfahrt ist am Sonntag 19.4.26 um 9:45 am Biesenthaler Bahnhof, wer mag, kann auch um 10:45 am Dokumentationszentrum zu uns stoßen (10 min zu Fuß vom S-Bhf Schöneweide). Ca. 3h sind wir auf dem Gelände unterwegs, um 14:34 fährt ein Zug zurück nach Biesenthal.

Anmeldung bis zum 5.4.2026 an buntstattbraun-biesenthal@posteo.de

Die Geschichte der Zwangsarbeit bei uns lokal in Biesenthal wurde mit dem „Weg der Würde durch Biesenthal“ von Schüler*innen aufgearbeitet. Das Foto zeigt die Gedenkstele für das Lager PAULA für tschechische Zwangsarbeiter am Prendener Weg in Biesenthal.