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Neue Brunnen auf Grundstücken werden in der Regel nicht genehmigt

Ronald Krüger

Biesenthal

23.12.18, 20:25

Liebe Biesenthaler, wer hat schon die neue Ausgabe der Wasserzeitung des WAV Panke/Finow erhalten?
Wer sie noch nicht bekommen hat, findet sie unter dem Link:
wav-panke-finow.org/footer/wasser-zeitung

In der Ausgabe Nr. 2/2018 wird über unser Trinkwasser berichtet und es werden Argumente gegen einen eigenen Brunnen zum Gartensprengen aufgeführt.
(„Der eigene Brunnen nur noch in Ausnahmefällen!“, Seite 4/5.]

Pro-Argumente - für einen eigenen Gartenbrunnen:

  1. Der Gartenbrunnen zerstört nicht den oberen Grundwasserleiter und beeinträchtigt nicht die Filterung des Niederschlagswassers.
  2. Ein eigener Brunnen ist gelebter Naturschutz und trägt zur nachhaltigen Reinigung des Grundwassers bei, indem er das geförderte Wasser dem Wasserkreislauf vor Ort zuführt.
  3. Der eigene Brunnen verhindert eine Überlastung der zentralen Wasserversorgung zu Spitzenzeiten (u. a. Urlauber, Wochenendgrundstücke) und sorgt für einen kostengünstigen Ausbau eines nicht in vollem Umfang ständig benötigten Trinkwassernetzes.
  4. Der eigene Gartenbrunnen leistet einen Beitrag zum Katastrophenschutz und sichert das Überleben in solchen Fällen.
  5. Wie viel jeder Eigentümer eines Grundstücks dafür ausgeben möchte, sollte dem Bürger selbst überlassen bleiben und nicht durch weitere Hürden eingeschränkt werden.