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Landesnahverkehrsplan

Lutz

Biesenthal

13.12.17, 17:34

RB24 zum BER: stimmt leider nicht ganz. Laut Ausschreibung des Netzes Elbe-Spree (http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/netz-elbe-spree-brandenburg-berlin-mecklenburg-vorpommern-und-sachsen-anhalt-starten-neuvergabe-im-eisen-bahn-regionalverkehr/1553080.html) wird die Linie in zwei Äste unterteilt. Der Nordast (RB24a) fährt Eberswalde – Berlin - Flughafen BER (Terminal 2), wobei Terminal 2 die euphemistische Umschreibung des alten Bahnhofs Schönefeld ist. Falls der BER dann tatsächlich in Betrieb ist, müssen wir in Schönefeld umsteigen und noch zwei Stationen mit der S-Bahn zum eigentlichen Flughafen fahren.

Lars

Biesenthal

13.12.17, 11:07

Die Forderung des RE-Halts in Biesenthal ist in etwa so realistisch wie ein ständiger Sitz Deutschlands im Weltsicherheitsrat. Viel wichtiger ist, daß die bestellten Leistungen durch die Bahn auch erbracht werden (z.B. Fünf-Wagen-Züge anstelle Drei-Wagen Züge). Dann klappt es auch mit dem Fahrrad ins Grüne am WE.
Der RB24 soll nach Eröffnung direkt zum BER fahren, das ist doch eine gute Alternative für den fehlenden Hauptbahnhof-Anschluß.

Petra

Biesenthal

12.12.17, 07:44

Guten Morgen Frau Thiel,

sorry, aber auch ich konnte mir ein Lächeln über diese Forderungen nicht verkneifen, mir kamen ähnliche Gedanken.
Wenn z. B. ein RE stündlich in Biesenthal hält, dann ist das E für Express nicht mehr ganz passend. Es fährt doch stündlich ein/e RB. Und würden die Fahrgäste nicht jeder mindestens 2 Plätze für sich und dessen Tasche beanspruchen, könnte es eine gemütliche Fahrt ins Grüne (auch zur Arbeit), für Alle werden.
Selbst in Berlin müssen Fernreisende erst die S-Bahn nutzen um an die Fernzüge zu gelangen. Bitte nicht vergessen, es fahren auch Busse nach Bernau. Biesenthal ist eine tolle kleine Stadt und ich lebe gern hier. Aber wir sind nicht der Nabel der Welt.

Angelika Thiel

biesenthal

11.12.17, 17:13

An Drahn: Was sollen die folgenden Punkte. Die ersten muß man wohl nicht veralbern, sie sind ernst genug. Und ernst zu nehmen!!

E.Drahn

09.12.17, 00:52

7. S-Bahn Anschluß
8. U-Bahn Anschluß bis nach Berlin
9. Straßenbahnausbau bis nach Berlin
10. Bau eines Flughafens in Biesenthal

Heike Müller - Lokale Agenda 21

Biesenthal

07.12.17, 17:51

Die Landesregierung geht davon aus, dass das Bahnangebot auf unserer Strecke nicht verbesserungsbedürftig ist. Da haben wohl die Planer nicht richtig hingeschaut.

Wir rufen deshalb am kommenden Sonntag, 10.12.17, dem Tag des Fahrplanwechsels, um 14 Uhr zu einem Flashmob auf dem Bahnhofsvorplatz auf.

Sagt allen Bescheid und kommt zahlreich!!! Dann zeigen wir den Regierungsbeamten mal, wo die Reise in Biesenthal hingeht, wenn sich nichts ändert.

Der aktuelle Entwurf des Landesnahverkehrsplans halten wir für völlig unzulänglich. Aus unserer Sicht muss folgendes geschehen:

1.) Vernünftige Umstiegsmöglichkeiten in Bernau
2.) Stündlicher RE3-Halt in Biesenthal
3.) Fern- statt Regionalzüge für die Fernreisenden
4.) Am Wochenende entspannt ins Grüne fahren
5.) Stadtbuslinie für Biesenthal
6.) Zuverlässigkeit aller Verbindungen

Wir lassen uns nicht abhängen!


Heike Müller für die
Lokale Agenda 21 Biesenthal e.V.

Heike Müller - Lokale Agenda 21

Biesenthal

01.12.17, 12:45

Der Entwurf des Landesnahverkehrsplans wird aus Sicht vieler Biesenthaler und Biesenthalerinnen den wirklichen Bedarfen nicht gerecht.
www.mil.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.508340.de
Noch bis zum 4.12. können Einwendungen gegen diesen Entwurf abgegeben werden.
Folgende Punkte hat die LA21 Biesenthal eingewendet:

1.) Bernau muss als wirklicher Umstiegsbahnhof eingeplant werden. Adäquate Umstiegsmöglichkeiten zwischen RE und RB, sowie S-Bahn sollten umgehend Berücksichtigung finden. Auch der IC sollte konsequent in Bernau halten.

2.) Der größte Teil der Biesenthaler Fahrgäste möchte an die Berliner Nord-Süd-Strecke (Gesundbrunnen, Hauptbahnhof, Potsdamer Platz,…) angebunden werden. Der momentane Umweg über Ostkreuz verursacht für die meisten PendlerInnen eine unnötige Verlängerung der Reisezeiten. Dieser Aspekt muss in der Planung Berücksichtigung finden. Wir fordern eine halbstündliche direkte Regionalverbindung zur Nord-Süd-Strecke verbunden mit einem stündlichen Halt in Biesenthal.

3.) Nicht erst ab 2030 sollten folgende Knackpunkte entschärft werden, sondern zeitnah. Der RE3 übernimmt momentan Fernverkehrsaufgaben. Er sollte schnellstmöglich, die einem Regionalexpress zukommende Aufgabe als regionale Expresslinie und Zubringer zum Fernverkehr gerecht werden.

4.) Naherholungssuchende können momentan an sonnigen Tagen so gut wie gar nicht mehr den Halt in Biesenthal nutzen, da die Züge so voll sind, dass sie entweder nicht raus oder nicht rein kommen. Ganz zu schweigen von der Fahrradmitnahme. Biesenthal verfügt über ein wunderschönes Strandbad. Dieses wird aber hauptsächlich mit dem Auto angefahren. Die ÖPNV-Anbindung muss hier zügig verbessert werden.
Konkret fordern wir, dass an warmen Wochenenden zusätzliche Waggons und Züge eingesetzt werden und eine Busanbindung zum Strandbad realisiert wird.

5.) Der Landesnahverkehrsplan muss flexible Nachsteuerungsinstrumente vorsehen, so dass zeitnah auf unvorhergesehenen Änderungen im Bedarf reagiert werden kann.

6.) Eine große Bedarfslücke tut sich bei der Verknüpfung der Bahnanbindung mit dem Bus auf. Hier gibt es in Biesenthal einzelne Halte am Morgen und am Nachmittag, jedoch lange nicht ausreichend. Wir fordern die Einrichtung einer Buslinie, die das Biesenthaler Stadtgebiet und die umliegenden Ortschaften mit dem Bahnhof Biesenthal angepasst an die Zughalte verbindet.

7.) Und zu guter Letzt fordern wir, dass der permanente Ausfall an Zügen umgehend behoben wird. Der momentane Zustand führt zu einer extremen Unzuverlässigkeit und Unannehmlichkeiten, so dass viele PendlerInnen schon aufs Auto umgestiegen sind oder kurz davor stehen. Jedoch geben die Straßenverhältnisse es nicht her, zusätzlichen Individualverkehr in den Stoßzeiten aufzufangen. Für die meisten Menschen ist es eine Notlösung, die auch für das Land Brandenburg nicht erstrebenswert sein kann.